12 01 2012
Am 11.1. ist unser zweieinhalbmonatiger Neuseelandaufenthalt mit dem Weiterflug nach Los Angeles zu Ende gegangen. Wir sind um 15.30 Uhr nachmittags losgeflogen und um 06.30 Uhr morgens am selben Tag in LA angekommen. Hinter uns liegen viele sportliche und ereignisreiche Wochen, von denen wir für euch noch einmal ein paar wesentliche Dinge zusammenfassen möchten.
Etwas Statistik:
Unsere Radstrecke, die ihr auf der Karte bestimmt verfolgt habt, erstreckt sich über insgesamt 2.178 km und 11.730 Höhenmeter. Den Everest haben wir also schon „überfahren“. Gewandert sind wir in der Zeit 196 km bei 6.970 Höhenmetern. One for the road!
Bei diesem Kalorienverbrauch fährt man ganz schnell die Kalorienzufuhr automatisch hoch. So gab es zum Frühstück entweder mindestens eine halbe Packung Toastbrot oder auch mal locker ein ganzes Sauerteigbrot 🙂 Zum Abendessen gab es nach einem langen Rad- oder Trekkingtag mindestens 400g Nudeln plus Gemüsebeilage, Shrimps o.ä. In Neuseeland kann man seine Kochkünste in den gut ausgerüsteten Hostelküchen hervorragend gut ausleben. Fast schon standardmäßig gab es abends beim Kindlebuch lesen eine 250g Tafel Schokolade. One for the food!
Unfälle hatten wir keine, platte Reifen auch nicht, lediglich einen Speichenbruch: One for the bikes!
Und hier noch ein letztes Mal etwas Bildmaterial aus NZ:
Unsere Lieblingsschilder:

Ein gewöhnlicher Down Under Muffin – passend zu unserem Bedarf:

Unsere Sympathie für NZ:
Neuseeländischer Wein ist sehr gut, aber unglaublich teuer:

Bier ist auch teuer – aber mit irgendetwas muss man den Durst ja löschen – Monteith’s ist das mit dem hoechsten Geschmacks- und Wohlfuehlfaktor:

Was gibt es schöneres als ein schmackhaftes Abendessen im Sonnenuntergang in den Bergen, für das wir sogar etwas Pinot Noir mitgeschleppt haben:

Und dann immer wieder Kraft auftanken in den vielen gemütlichen Hostels:

Wenn Panorama und Wetter stimmen, fährt es sich auch gleich viel leichter – aber auch nur dann 🙂 :


Das Lieblingswort der Neuseeländer. Hier ist aber auch alles zu jeder Zeit „awesome“ – ganz offensichtlich:

Das war es aus NZ von uns und unseren Arbeitsgeräten. Wir hoffen, die Berichterstattung hat euch bis hierhin gefallen – One for NZ! One for South America!

Zusatz, was den weiteren Verbleib der Räder angeht:
Da es aus NZ in der Tat fünf Mal teuer ist, die Bikes nach Hause zu schicken, als nach NZ hinunter – etwa 600€ pro Rad, also mehr ein neues –, mussten wir uns abenteuerliche Umwege einfallen lassen. Dazu gibt es aus LA die nächste haarsträubende Geschichte.
